Am vergangenen Wochenende fuhr die wC des SV Mering vor eigenem Publikum gegen die Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck den ersten Sieg der Saison ein. Gegen die bisher ebenso sieglosen Gegner, die jedoch bereits ein Unentschieden erreichen konnten, standen die Vorzeichen auf einen Sieg gut.

Zu ungewohnter Zeit am Sonntag um 9:30 musste die Meringer erste Herrenmannschaft nach einer Spielverlegung gegen den TSV Wertingen antreten. Die Verantwortlichen nahmen diese frühe Uhrzeit zum Anlas, nach der Begegnung alle Beteiligten und Zuschauer zu einem Weißwurstfrühstück ein zu laden. Diese Maßnahme erfreute sich dann auch großem Zuspruch. Aber nun zum Spiel.

Aus den letzten Aufeinandertreffen wusste man was für ein unangenehmer Gegner Wertingen sein kann, so tat sich Mering die letzten Jahre immer schwer gegen die Truppe aus Wertingen. Auch dieses mal schien es lange Zeit so zu sein. Mering kam lange Zeit nicht richtig ins Spiel und so entwickelte sich eine Partie in der sich keine der beiden Teams absetzen konnte. Mering war zwar optisch das überlegene Team, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Bis zur Halbzeit änderte sich hier nichts, Mering vergab zu viele Torchancen und verursachte auch noch eine Menge leichter Abspielfehler welche dem Gast in die Hände spielte. Wäre da nicht, die an diesem Tag gut funktionierende Abwehr gewesen hätte der Pausenstand wahrscheinlich nicht 10:11 gestanden sondern ein paar Tore höher für Wertingen.

Die ersten paar Minuten des zweiten Spielabschnittes waren ähnlich, doch Mering agierte mit zunehmender Spieldauer immer sicherer und zielstrebiger. Das erste mal ging die Heimmannschaft beim 13:12 in Führung, und so viel vorweg, die Führung gab Mering nicht mehr aus der Hand, konnte sie bis zum Schlusspfiff sogar auf sieben Tore bis zum 26:19 ausbauen. Die Ursachen für die gute zweite Hälfte sind relativ einfach zu beantworten, die Meringer Spieler verursachten weniger eigene Fehler und verwandelten ihre Chancen viel sicherer, allen voran Andreas Egarter der auch schon in den letzten Begegnungen einer der sichersten Werfer war.   

Für Mering spielten.

Im Tor:  Daniel Schwörer und Tim Kissling

Im Feld: Andreas Ludwig 3, Michael Lidl 3, Martin Leuprecht 3, Michael Buck, Steffen Meyer 5, Moritz Süßmeir 1, Daniel Schmidl 2, Timon Fetting, Ferdinand Rühling, Andreas Egarter 6, Tobias Reitner 3/2, Frank Heidl

Nach zwei Spieltagen mit 4 angesetzten Spielen stehen die D-Mädels mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

Beide Mannschaften unserer diesjährigen E-Jugend haben in den vergangenen Wochen erfolgreich an den Qualifikationsturnieren zur regulären Saison teilgenommen.

Die zweite Herrenmannschaft muss sich dem Favoriten aus Neusäss mit 19:31 geschlagen geben.

Leider mussten Merings Trainer beim Spiel gegen den TSV Friedberg auf zahlreiche Spieler verzichten, besonders hart war das Fehlen des kompletten linken Rückraums. Mit diesem Handicap war klar, dass es eine sehr schwere Aufgabe werden würde.

Mering startete sehr gut in die Begegnung, man konnte lange mit den Friedberger Routiniers mithalten und sogar den ein oder anderen Akzent setzen. Was natürlich fehlte waren Würfe aus dem linken Rückraum. Merings Spieler versuchten dies mit sehr viel Laufarbeit weg zu machen und so Lücken in der gegnerischen Abwehr zu reißen. Dies gelang auch über weite Strecken des Spiels, jedoch stellt sich die Friedberger Abwehr schnell auf diese Umstände ein und agierte vor allem auf ihrer rechten Deckungsseite sehr defensiv. Hinzu kamen noch das in einigen Spielsituationen das nötige Glück fehlte. Wehrte der MSV-Torwart einen Wurf ab oder trafen die Gäste den Pfosten, sprang der Ball mehrmals wie von einem Magnet angezogen in Friedberger Hände. Bis zur Halbzeit konnte sich der TSV so einen vier Tore Vorsprung zum 7:11 herausspielen.

Es hört sich vielleicht etwas komisch an, aber so beweglich und dynamisch sah man das Meringer Team in dieser Saison noch nicht. So nahm man sich für den zweiten Abschnitt auch einiges vor. Anfänglich gelang es den Gastgebern auch recht ordentlich und verringerte den Vorsprung auf zwei Tore. Doch in Folge mussten die Meringer zahlreiche 2 Minuten Strafen hinnehmen, zeitweise standen nur noch drei Spieler auf dem Feld, was natürlich der Knackpunt in diesem Spiel war. Friedbergs Spieler nutzen dies sehr clever aus und erhöhten ihren Vorsprung binnen weniger Minuten auf fünf Tore. Die Meringer Akteure versuchten alles um noch mal ran zu kommen, aber es sollte nicht klappen, zu routiniert spielten die Friedberger das Spiel nun bis zum Endstand von 19:24 runter.

Für Mering spielten:

Im Tor     Daniel Schwörer, Tim Kissling

Im Feld   Andreas Ludwig, Michael Lidl 2, Michael Buck 1, Steffen Meyer 1, Gino Vinek 3, Daniel Schmidl 3, Timon Fetting, Ferdinand Rühling, Andreas Egarter 8,

  

 

Mering war am Wochenende zu Gast beim VSC Donauwörth. Man könnte so dachte man, wenn alles normal läuft etwas aus Donauwörth mitnehmen. Doch es kam alles ganz anders, Mering bot eine seiner schlechtesten Leistungen der letzten Zeit. Und so brauchte man sich nicht über das Ergebnis von  31:21 für den VSC zu wundern.

Hier das Spiel zu analysieren fällt sehr schwer, eine solch kollektiv schlechte Leistung hatte Merings Trainer nicht erwartet und auch schon lange nicht mehr erlebt. Zu Beginn des Spiels hielt sich ja noch alles im Rahmen, aber auch hier merkte man sehr bald, dass heute kein Meringer Tag war. Mering agierte in der Abwehr zu zaghaft und mit zu wenig Aggressivität. Dasselbe war im Angriff zu sehen, hier wurde fast nur mit Einzelaktionen agiert und dann auch noch schlecht abgeschlossen. Das Laufspiel, welches Mering in den letzten Spielen immer besser um zu setzen wusste, fehlt an diesem Tag fast komplett. Und wenn’s nicht läuft kommt auch noch Pech dazu, denn Mering traf im Spiel nicht weniger als neunmal das Gebälk des Tores.

Auf einzelne Spielsituationen oder auf einzelne Spieler hier Kritik herab rieseln zu lassen wäre der falsche Weg. Mering Herren haben in Donauwörth einen rabenschwarzen Tag erwischt, was nicht die Leistung des Gastgebers mindern soll. Aber in normaler Form hätte Mering hier mithalten können. Jetzt gilt es dieses Spiel so schnell wie möglich aus den Köpfen zu bringen und den Fokus auf die nächste Partie gegen den TSV Friedberg zu richten.

Für Mering spielten:

Im Tor:            Tim Kißling, Ferdinand Dietrich

Im Feld:           Andreas Ludwig 1, Stefan Heinrich 2, Michael Lidl 1, Patrick Kasten 2, Michael Buck 1, Gino Vinek 3,  Daniel Schmidl 1,  Moritz Süßmeir 1, Timon Fetting, Ferdinand Rühling, Andreas Egarter 6, Tobias Reitner 1

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