Die JSG Friedberg-Kissing verliert in der Meringer Eduard-Ettensberger-Halle vor einem zahlreich erschienenen Publikum mit 21:30 gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Pfaffenhofen.

Den Anfang des Spiel verschliefen die Mädels gegen die groß gewachsenen und körperlich überlegenen Gästen komplett. Schnell geriet man mit 0:3 in Rückstand, bevor man in der 4. Minute auf 1:3 verkürzen konnte. Ab diesem Zeitpunkt allerdings spielten die Mädels vor allem im Angriff eine starke Partie: Angetrieben von der stark aufgelegten Caro Globisch im Tor wurde bis zur 15. Minute ein 3-Tore Vorsprung erspielt(10:7). Jedoch ließen die Gäste sich davon nicht großartig beeindrucken und konnten durch ihr sehr gutes Umschaltspiel und das gute Zusammenspiel mit dem Kreis bis zur HZ eine 14:16 Führung erarbeiten. Bis dahin eine gute Vortellung der JSG.

Wie zu Beginn des Spieles sollte es auch Anfang der 2.HZ laufen: Das Angriffsspiel war geprägt von technischen Fehlern, die sich durch die 5:1 Abwehr der Gäste nun häuften. 5 Tempogegenstoßtore in Folge veranlasste die Trainer zu einem frühen Time-out. Danach stabilisierten sich die Mädels ein wenig mehr und fanden nun oft über den Kreis zu leichten Torchancen. Auch in der Abwehr bekam man die starke Kreisläuferin nun besser in den Griff und konnte auf 21:24 verkürzen. Bis dahin vergaben beide Mannschaften viele gute Torchancen, sodass es zur 50. Minute auch Unentschieden hätte stehen können. Genauso gut hätte aber auch eine deutlichere Führung für die Pfaffenhofner zu Buche stehen können. Diese sollte aber nicht zu lange auf sich warten, da die Gäste zum Ende noch einmal das Tempo stark erhöhten und so viele leichte Tore über die 1.Welle erzielen konnten. In dieser Phase merkte man unseren Mädels den Kräfteverschleiß an, da bis zum Ende kein einziger weiterer Treffer mehr erzielt werden konnte. Am Schluss stand ein 21:30 auf der Anzeifetafel, welches letztendlich auch in der Höhe absolut verdient war.

Alles in Allem zeigte sich die Mannschaft im Vergleich zu den vorherigen Spielen stark verbessert und kann auf diese Leistung weiter aufbauen. Die Gäste lieferten ein gutes Spiel ab und konnten durch die perfekt getimten Anspiele der Torhüterin viele Leichte Tore erzielen ,die letzten Endes den Unterschied ausgemacht haben.

Am Sonntag musste die männliche B-Jugend bereits um 9:00 Uhr in der heimischen Eduard-Ettensberger-Halle gegen 1871 Augsburg antreten. Gegen den Tabellenvorletzten wollte man unbedingt den nächsten Sieg einfahren, um sich weiter in der Tabellenspitze zu etablieren.

Am vergangegen Sonntag haben die Meringer Damen um Kapitän Anna Süßmeir gegen den Tabellenletzten aus Gundelfingen einen 21:38 Sieg eingefahren.

Dem deutlichen Sieg liegt jedoch keine geschlossene Mannschaftsleistung zu Grunde: Abgesehen von den vielen, schön herausgespielten Tempogegenstoßtoren spielte Mering selten schönen Handball. Anstatt Bewegung in das Angriffsspiel zu bringen, versuchte man sich permanent im 1gg1 zu behaupten, was aufgrund der körperlichen Überlegenheit auch funktionierte. In der Abwehr blieb man stets passiv und ließ die flinken Rückraumspieler oftmals ungehindert zum Wurf kommen.  Eine 13:18 HZ-Führung resultierte daraus.

In der 2. HZ stand man in der Abwehr deutlich kompakter und ließ dadurch auch weniger Torchancen zu. Im Angriffspiel konnte man nun ein wenig mehr Bewegung in Spiel bringen, sodass man sich auch ein paar Tore schön herausgespielt hat. Endstand war 21:38.

Zwar hat man bis jetzt alle Spiele souverän gewonnen, jedoch basiert das Angriffsspiel auf zu vielen Einzelaktionen, auch wenn es den Damen zum Teil exrem leicht gemacht wird, Tore zu werfen. Hier muss die Mannschaft lernen, füreinander und miteinander zu spielen und dadurch gemeinsam als Team zu Torerfolgen zu kommen. Das eigene Ego muss hinten anstehen!!!

Mering tut sich im Moment schwer eine konstante Leistung ab zu rufen, immer wieder gibt es in den Spielen gute wie schlechte Phasen. Vermutlich bedingt durch die permanenten Ausfälle wichtiger Säulen in der Mannschaft, so fehlten an diesem Wochenende Spieler wie Ferdinand Rühling, Michael Buck und Michael Lidl. Dazu kommen,  immer noch leicht angeschlagene Spieler wie Patrick Kasten, Frank Heidl und Steffen Meyer die sich aber trotzdem zur Verfügung gestellt haben. Auf dies kann aber nicht alles geschoben werden, natürlich müssen  sich die Spieler auf immer wieder neue Aufstellungen und Positionen einstellen, aber die vielen Abspielfehler oder vergebenen Torwürfe lassen sich dadurch nicht erklären.

Mering fand zu Beginn der Begegnung überhaupt nicht ins Spiel, war überhastet und zu statisch. Man schloss die Angriffe viel zu schnell ab und durch zahlreiche Abspielfehler erlaubt man den Günzburgern immer wieder zu einfachen Tempogegenstoßtore zu kommen. Auch in der Abwehr hatte man Probleme den Gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen. So baute die Heimmannschaft ihren Vorsprung auf zwischenzeitlich 7 Tore aus. Mit einem Halbzeitstand von 17:11 für Günzburg ging man dann in den zweiten Abschnitt. Mering wollte sich auf gar keinen Fall aufgeben und so versuchte man in der  verbleibenden Zeit wieder zurück zu kommen. Dies gelang den Meringern auch, das Team um Kapitän Daniel Schwörer riss sich zusammen und holte Tor um Tor auf. Man hätte sich die Aufholjagt aber viel einfacher machen können, wären da nicht die vergebenen Chancen gewesen, allein beim Stand von 21:20 vergab unser Angriff vier sogenannte 100%ige. Man hätte leicht in Führung gehen können, wer weiß wie dann der Rest des Spiels gelaufen wäre. So kam es wie es kommen musste Mering vergab seine Möglichkeiten und Günzburg spielt ihr Spiel bis zum Schlusspfiff  29:25 einfach nur zu Ende.

Das Fazit dieser Begegnung ist nicht von der Hand zu weisen „Mering hat sich selbst geschlagen“. Es gilt nun diese Unsicherheit schnellst möglich aus den Köpfen zu bekommen, den im nächsten Spiel trifft der Tabellenführer aus Königsbrunn auf unsere Herren.

Für Mering spielten:

Im Tor: Daniel Schwörer, Tim Kissling

Im Feld: Andreas Egarter 4, Tobias Reitner 1, Martin Leuprecht 4, Patrick Kasten 1, Timon Fetting, Steffen Meyer 4, Gino Vinek 4, Moritz Süßmeir 5, Daniel Schmidl 2, Max Striedelmeyer, Andreas Ludwig

Merings Damen konnten im nächsten Spitzenspiel gegen die Reserve des TSV Aichach einen weiteren und in der Höhe überraschenden Sieg einfahren.

Dieses Mal startete man im Vergleich zur Vorwoche hochkonzentriert und lag nach 10 Minuten beim 6:3 bereits mit 3 Toren in Front. Die löchrige Abwehr der Gastgeber konnte im 1:1 einfach durchbrochen werden. Außerdem konnten wieder viele leichte Tore im gut funktionierenden Umschaltspiel erzielt werden. Da der Abwehrverbund nicht viele Torchancen zuließ, ging man mit einem 9:18 in die Halbzeit.

Nach der Pause änderte sichl am Spielgeschehen nicht viel. Mering blieb konzentriert und erarbeitete sich weiterhin gute Torchancen, die man jetzt allerdings nicht mehr so konsequent nutzte wie in der 1. Hälfte. Gleichzeiitig hatte man aber auch Glück, da die Aichacher Damen in den zweiten dreißig Minuten mehrmals Pfosten- oder Lattentreffer hatten  und so den Abstand nicht verringerm konnten. Letzendlich konnte man einen in dieser Höhe sicher nicht erwarteten und nie gefährdeten 15:30 Erfolg verbuchen.

Es sppielten: Eva, Carolin, Leonie, Angi, Mona,Lisa,Anna,Alina,Kati, Sarah, Ines, Saskia,Marina,Caro

Nach 4 Wochen ohne Punktspiel war die männliche B-Jugend nun in Bobingen zu Gast. Die lange Pause sollte sich dabei auf Meringer Seite stark bemerkbar machen. Die Automatismen griffen nicht und auch die ausbaufähige Trainingsbeteiligung der letzten Wochen tat ihr übriges.

Die Meringer Damenmannschaft hat am vergangenen Sonntag vor heimischen Publikum Ihre Siegesserie weiter ausgebaut und holte beim Spitzenspiel gegen die starken Gäste aus Hochzoll zwei weitere Punkte.

Nachdem man in der Vorwoche eine gute Leistung  gegen Königsbrunn, vor allem in Bezug auf das Umschaltspiel, gezeigt hat, wollte man genau an dieser Stelle weiter machen. Doch der Beginn der Partie gehörte den Gästen. Mit schnell vorgetragenen Angriffen gelang es den Hochzollern Löcher in die Meringer Abwehr zu kreieren, welche eiskalt zu einer 2:0 FÜhrung ausgenutzt wurden. Das erste Mal in dieser Saison hatte man einen starken Gegner vor der Brust und musste dementsprechend selbst eine gute Leistung auf dem Spielfeld abliefern, um nicht zu sehr ins Hintertreffen zu gelangen. Die Antwort lies nicht lange auf sich warten und man konnte schnell ausgleichen. Beide Mannschaften spielten mit hohem Tempo und gestalteten ein ansehnliches Handballspiel, in dem sich bis Mitte der 1. HZ keine Mannschaft absetzen konnte. Ab der 20. Minute zündeten die Meringer aber den Turbo und konnte sich bis zur Pause einen 5-Tore Vorsprung erarbeiten.

Nach dem Seitenwechsel legte die Heimmannschaft sofort nach und konnte auch durch ihr noch besser werdendes Tempospiel leichte Tore erzielen. So war die Partie eigentlich nach 45 Minuten und einer 10-Tore Führung entschieden. Die Gäste gaben aber kein Stück nach und konnten die Partie  6 Minuten vor Ende noch einmal enger gestalten (24:20). Mering blieb aber cool und überließ in den folgenden Minuten nichts mehr dem Zufall. Am Ende steht ein souveräner 28:21 Sieg gegen eine starke Hochzoller Mannschaft auf dem Papier und 2 weitere, wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg.

Ein Dankeschön an das Publikum, dass die Mannschaft das erste Mal adäquat unterstüzte und so auch maßgeblich zur guten Partie und zum Sieg der Damen beitrugen.

 

 

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