Am vergangenen Samstag spielten die Mädels der JSG Friedberg-Kissing gegen den Tabellenletzten aus Wertingen. Da man in der Hinrunde einen deutlichen 23:13 Sieg für sich verbuchen konnte, gab es nur ein Ziel: Ein weiterer klarer Sieg.

Dies erwies sich jedoch als unglaublich schwer, denn: Zu keinem Zeitpunkt in diesem Spiel waren die Mädels anwesend. Durch das eher langsame Spiel der Wertinger ließ man sich offensichtlich davon anstecken und kam überhaupt nicht in die Gänge. Es fehlte einfach an allem: Tempospiel, überzeugende Abwehr, Zug zum Tor. Aus diesen Gründen stand es zur HZ nur 9:6. 

Weder Trainer, noch Spieler wussten, was an diesem Tag los war. 

Zu Beginn der 2. HZ dachte man zunächst, dass der Knoten geplatzt sei: 2 schnelle Tore über die 1. Welle sorgten für ein kurzzeitiges Hoch. Dann jedoch ging man sofort wieder in das alte Muster über und stellte jegliches Tempo ein. Wertingen kam tatsächlich noch auf 15:16 heran. Das Spiel drohte zu kippen. Doch dann wachten die Mädels endlich auf und überannten die Gäste, sodass am Ende ein viel zu niedriges 24:16 auf der Anzeigetafel stand.

Ein Spiel, dass wahrscheinlich alle Beteiligten noch nicht erlebt haben. An diesem Tage sollte einfach wenig funktionieren. Man hat das Ziel, 2 Punkte zu holen, erreicht und konzentriert sich nun auf die nächste Aufgabe am 10.3 gegen Brannenburg, gegen die man nach der unnötigen Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen hat

Am vergangenen Sonntag kam es in der Bezirksklasse der Frauen zum Topspiel zwischen der Gastgebenden DJK Augsburg Hochzoll und dem SV Mering. Da das Hinspiel das mit Abstand spannendste Spiel für die Meringer Damenmannschaft war, freute man sich auf die große Herausforderung.

Und die Gastgeber zeigten sofort, warum sie so gefährlich sind: Sauber gespielte Angriffe und ein guter Abwehrverbund sorgte für eine schnelle 3:0 Führung für Hochzoll. Mering war sichtlich beeindruckt, gelang in den beiden ersten Angriffen keine zwingende Torchance. Dann jedoch agierte man hochkonzentriert und konnte innerhalb von 3 Minuten den Ausgleich zum 3:3 herstellen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich ein sehr enges, stets faires Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mering fand in der 1.HZ oftmals über den Kreis den Weg ins Tor, Hochzoll überzeugte durch schnelles Stoßen und Sperre absetzen. Letztendlich war Mering gegen Ende der 1.HZ ein bisschen konsequenter als Hochzoll und konnte daher mit einem 3-Tore Vorsprung in die Pause gehen. Ein bis dato sehr spannendes und von hohen Tempo geprägtes Spiel.

Im Hinspiel schaffte man es, das Spiel in den 10 Minuten nach der HZ für sich zu entscheiden. Dieses Mal blieb es weitaus länger spannend. Mering vergab den 3-Tore Vorsprung schnell und musste nun des öfteren dem Auslgeich hinterher rennen. Dabei boten sich den Meringerinnen einige Möglichkeiten, sowohl aus dem Positionsspiel, als auch über die 1./2.Welle  leichte Tore zu erzielen und so den Vorsprung sogar zu vergrößern. Ab der 46. Minute nahm Mering aber wieder das Spiel in die eigene Hand und baute durch einen 6:0 Lauf die Führung auf 24:18 aus. Das sollte die Entscheidung in diesem Spiel sein. In den letzten Minuten bekamen dann auch noch nahezu alle Spielerinnen, die bis dahin die Spielenden großartig unterstützt haben, ihre Einsatzminuten. Als am Ende ein 27:21 auf der Anzeigetafel stand, war der Jubel groß. Ein entscheidender Schritt in Richtung Aufstieg.

Das war heute eine ganz starke Teamleistung. Zwar konnte man nicht immer das ganze Potential abrufen,ließ sich aber auch bei einem 3 Tore Rückstand nicht hängen und bot eine kampfstarke Performance. Beide Mannschaften zeigten, dass sie in dieser Liga nichts zu suchen haben und in der Bezirksliga locker mithalten können. 

Boten die Damen in  den vergangenen Spielen, eine auch dem Gegner geschuldete, eher durchschnittliche Leistung, waren Sie zum Spitzenspiel zur Stelle und sicherten sich verdient 2 Punkte gegen starke Hochzoller. Eine Leistung, die verdeutlicht, welch großes Potential in dieser Mannschaft steckt, wenn man als TEAM agiert und nicht sein Ego in den Vordergrund stellt. Sollte es die junge Truppe schaffen, diesen Mannschaftsgedanken zu verinnerlichen und zu "spielen", dann steht den Damen eine erfolgreiche Zukunft bevor.Aber dies geht nur Zusammen, wenn Jeder an einem Strang zieht.

Es spielten Carolin, Eva, Leonie, Alina, Caro, Saskia, Tabea, Anna, Mona, Lisa, Angi, Ines,Kati

Die Meringer Damen bezwingen die 2. Vertretung von Königsbrunn mit 35:18.

Ein schlechter Start sorgte bis zur 10. Minute für ein ausgeglichenes Spiel. Die Abwehr stand viel zu passiv und ließ die Gegner regelrecht durchspazieren. Und auch das Umschaltspiel sollte an diesem Tage nicht die Stärke der Meringer sein. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und technische Fehler hielten Königsbrunn im Spiel (6:6), ehe man bis zur HZ einen komfortablen 18:9 Vorsprung herausspielte. 

Auch in der 2.HZ kamen die Damen nicht wirklich in das Spiel. Durch das langsame Spiel der Gäste ließen sich die Spielerinnen offenbar beeinflussen und bewegten sich selbst eher weniger. Trotzdem versuchte man etwas Tempo in das Spiel zu bringen. Leider produzierte die junge Truppe auch hier wieder einige Fehlpässe, weshalb  dies für die erschienenen Zuschauer ein sehr unattraktives Spiel war. Endergebnis: 35:18.

Positiv an diesem Spiel war, dass Spielerinnen, die sonst nicht so viele Einsatzminuten bekommen, ihre Chance bekamen und diese auch nutzten.

Ein Grund für die im Vergleich zu den Vorwochen ausbaufähige Leistung war sicherlich das langsame Spiel der Gäste, mit dem unsere Damen nicht zurecht kamen und so mehrere Gänge herunter schalteten.

Dies gilt es im Hinblick auf das Topspiel am kommenden Sonntag gegen Hochzoll, abzuschalten. Hochzoll bot im Hinspiel ein temporeiches Spiel und wird erneut eine schwere Herausforderung für unsere Damen werden. In diesem Spiel wird die junge Truppe um Kapitän Anna sicherlich hochmotiviert sein und zurück zu alter Stärke finden, kann man bei einem Sieg schließlich einen rießigen Schritt in Richtung Aufstieg machen.

Anpfiff ist um 17Uhr in Hochzoll.

 

Es spielten: Eva, Caro, Anna, Alina, Leonie, Angi, Moni, Saskia, Marina, Lisa, Mona, Kati, Ines

Die wC-Jugend des SV Mering konnte am vergangenen Wochenende den zweiten Sieg in Folge und somit den dritten der Saison einfahren. Nach dem Heimerfolg am 02.02.2019 mit einem 24:20 gegen den TSV Landsberg konnte man auch am darauffolgenden Wochenende sein Können unter Beweis stellen.

Am vergangenen Sonntag musste die A-jugend der JSG Friedberg-Kissing beim Tabellenzweiten aus Waltenhofen antreten. Es sollte ein besonderes Spiel werden,da unsere Mädels das erste mal in einem Punktspiel mit Harz agierten. 

Erstaunlicherweise kamen die Mädels größtenteils gut mit dem Harz zurecht und konnten die Anfangsphase des Spiels ausgeglichen gestalten. Durch eine offensivere Abwehr versuchte man, die starken Rückraumspieler der Gastgeber aus dem Spiel zu nehmen. Dies funktiontierte zum Teil sehr gut und so wurde Waltenhofen zu leichten Ballverlusten gezwungen. Die Folge war ein 3:3 nach 5 Minuten. Dann aber schlichen sich bei den Mädels nach und nach viele Abspielfehler in das Aufbauspiel ein, welche die flinke Vorgezogene der Waltenhofener eiskalt ausnutzte. Insgesamt 11 Tempogegenstoßtore sollte Laura Lau am Ende erzielen, welche dann auch insgesamt den großen Unterschied machte. Da im Angriff mit zu viel Hektik und zu wenig Selbstvertrauen gespielt wurde, wurden bis zur Halbzeit nur 9 Tore erzielt. Größtes Problem blieb aber das Umschaltspiel nach hinten: Caro, die sich wiedermal in bestechender Form präsentierte und abermals bewies, dass sie zu den Top 3 Torfrauen dieser Liga gehört, wurde oftmals von Ihren Vorderleuten im Stich gelassen und wurde manchmal erst nach dem 2. Abpraller überwunden. Mit einem 18:9 wurden die Seiten gewechselt.

Jedem war bewusst,dass dieses Spiel bereits verloren war. Dennoch wollte man mit erhobenen Hauptes heimfahren und in der 2.HZ nochmals alle Kräfte mobilisieren.

Und dies sollte den Mädels auch gelingen. Sie zeigten eine engagierte, aufopferungsvolle Teamleistung. Im Angriff versuchte man  mit Auslösehandlungen stets die Abwehr in Bewegung zu bringen. Zusätzlich agierten die Mädels mit mehr Selbstvertrauen und belohnten sich mit zum Teil sehr sehenswerten Treffern aus der 2. Reihe. Auch konnte man die Anzahl der Tempogegenstoßtore durch einen konzentrierteren Spielaufbau und ein besseres Rückzugsverhalten reduzieren. Die Abwehr stand im Großen und Ganzen kompakt, sodass die Gastgeber in der 2.HZ nur 11 Tore erzielt haben. Gleichzeitig traf man selbst 11mal, sodass die 2. 30Minuten Unentschieden endete. Endergebnis 29:20 für Waltenhofen.

Die Mädels boten trotz Harz einen beherzten Auftritt und stellten vor allem in der 2. Halbzeit einen ernsthaften Gegner für Waltenhofen dar. Wäre man in der 1.HZ heller bei der Sache gewesen,hätte man den Gastgeber, die letztendlich auch in der Höhe verdient gewonnen haben, etwas mehr ärgern können. 

Für unsere Mädels gilt es nun, auf die bisher in der Rückrunde erbrachten Leistungen weiter aufbzubauen, um am kommenden Samstag gegen Wertigen die nächsten Punkte zu holen, denn diese sind Pflicht! Anspiel ist um 16 Uhr in der Friedberger Sporthalle.

Es spielten: Carolin, Caro, Marina, Tabea, Leonie, Lea, Liz, Lisa, Ramona, Antonia, Rebecca, Viki, Hanna

 

Im zweiten Spiel der Rückrunde findet die männliche B-Jugend Stück für Stück zu ihrer Topform und bezwingt die Gäste aus Gundelfingen souverän mit 37:21.

Zum Jahresauftakt war die männliche B-Jugend vergangene Woche in Meitingen zu Gast. Dabei konnte man sich mit 17:29 beim Tabellen-Vierten durchsetzen und so seine weiße Weste wahren.

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