Am zweiten Spiel der jungen Saison, waren die Junior-Damen des MSV in Kempten zu Gast. Die Partie stand unter keinem guten Stern, da die Torhüterin vorab bekannt gab, dass sie an diesem Tag nicht spielen würde. Ansonsten war die Mannschaft komplett und heiß auf das zweite Spiel.

 

Kempten kannte man noch nicht aus der Saison, hatte aber schon Bekanntschaft gemacht, da man in der Quali-Runde aufeinander traf.

Alina B. gewann das Anspielduell und so war Mering in Zugzwang aus dem Vorteil, den entsprechenden Vorsprung zu bauen. Leider gelang dies nicht und so konnte der Gastgeber aus dem Ballgewinn die Führung erzielen. Für einen kurzen Augenblick konnte man der Mannschaft den Schreck anmerken, in Rückstand zu liegen und den Gegner nicht zu kontrollieren. Somit schlichen sich schnell kleinere Fehler ein, die durch ie schnelle Heimmannschaft bestraft wurden. So musste man zwischenzeitlich auf einen 3 Tore Rückstand blicken.

Durch entsprechendes Umstellen der Abwehr hatte man den Lauf des Gegners unterbunden und konnte sich wieder heranarbeiten. Ab der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit hatte man den Dreh raus, es wurde in der Abwehr kompakt verschoben, sodass Kempten nur wenig gefährliche Bälle aufs Tor werfen konnte. Im Angriff spielte man konzentriert und engagiert. Jetzt konnte man spüren, dass von jeder Position eine potenzielle Gefahr ausging. Hier ein großes Lob an die Mannschaft, die nun nicht aufsteckten, sondern immer noch mehr wollten und so Blickte man auf ein 9:11 Halbzeitstand für den MSV. Zu Beginn der zweiten Halbzeit, hatte der Gastgeber Ballrecht und dies nutzte er auch, um den Vorsprung auf ein Tor zu verkürzen. Auch als das Ausgleichstor fiel, merkte man den Gastgebern nichts an. Sie ließen sich nicht vom hektischen Spiel der Kemptner aus der Ruhe bringen und spielten stoisch ihr Spiel. Durch ein erneutes Umstellen der Abwehr, konnten die Junjor-Damen die Spielmacherin von Kempten herausnehmen. Man merkte, dass Kempten mit diesem Schritt überfordert war und nun war es ein leichtes für die Meringer Abwehr die Bälle zu verteidigen.

Allerdings hatte auch Kemptens Abwehr sich entsprechend angepasst und nun wurde Ines K. in Manndeckung genommen. Das hinderte die bereits gut ins Spiel gekommenen Spieler nicht daran, weiterhin Ihr Spiel durchzuziehen. Im Gegenteil, dadurch, dass Kempten die Abwehr angepasst hatte, entstanden nun Lücken in deren Abwehr, die Merings Mannschaft nutzte. So konnte man Angriff um Angriff ein Tor erzielen. Durch die gute Vorbereitung im Bereich der Kondition, während der Sommerferien konnte man erkennen, dass Mering noch Luft hatte. Im Gegensatz zu Kempten denen langsam aber sicher die Luft ausging. Nach gespielten 50 Minuten konnten die Spielerinnen auf das Ergebnis von 14:20 Blicken und so fuhr man mit zwei Punkten nach Mering.

Für Mering Spielten:
Carolin G. (Tor), Carolina H., Ines K. 4, Franziska B. 4, Alina B. 11, Lea V., Lea H., Tabea L., Leonie B., Janina V. 1