Mit großen Erwartungen, trotz einer Mannschaftsstärke von nur 6 Spielerinnen, reisten die Meringer Handball-Mädels am Sonntag beim ASV Dachau an. Diese schienen sich auch zu erfüllen, so ließen es zumindest die ersten 12 Minuten erhoffen.

 

Von Beginn an zeigten sie, wer die bessere Mannschaft auf dem Platz war und so konnte bis zur ersten Hälfte der ersten Halbzeit trotz Unterzahl die Führung behauptet werden. Der ASV Dachau kämpfte sich jedoch immer mehr heran und konnte nach dem Ausgleich die Meringer überholen. Nach einer von Mering genommenen Auszeit stellte man nun den Angriff um. Und da die Meringer Mädels auch während des Spieles Anweisungen von seitens der Trainerbank sofort umsetzten, kämpften sie sich bis zur Halbzeitpause von einem 8:5 Rückstand auf ein 9:8 heran.

 

Bis zur 42. Minute glaubten alle noch an einen möglichen Sieg, da der Torabstand immer gering gehalten wurde. Die Abwehr stand gut und auch im Angriff ließen sich die MSV-Mädchen immer wieder etwas einfallen und überzeugten auch dort mit viel Cleverness. Somit lag man bis dahin nie mit mehr als 4 Toren zurück. Dann gab es eine 2-Minuten-Strafe für Mering und somit fehlten nicht nur in der Abwehr 2 Leute, sondern auch im Angriff eine der wichtigsten Spielerinnen, Alina Birnkammer. Konnten die übrigen 4 Feldspielerinnen zwar in der Abwehr noch sehr gut dagegenhalten, waren sie doch im Angriff relativ machtlos und erzielten somit kein Tor mehr. Ab sofort gab der ASV Dachau Vollgas, fing viele Bälle heraus und überrannte regelrecht die völlig erschöpften Mädels des SV Mering. Die Kraft ging aus und eine hervorragend spielende Mannschaft verlor mit einem Endstand von 23:12. Dieses Ergebnis spiegelt in keinster Weise die Leistung der enttäuschten Meringer wieder.

 

Fazit: Nicht immer gewinnt die bessere Mannschaft!

 

Mit dabei waren im Feld: Lea Vinek (1), Eleni Zimmer (3), Ines Keppeler (1), Alina Birnkammer (5/1), Sophie Liepert (1) und im Tor: Leonie Meesmann